Alles über Parkettböden - Eigenschaften und Vorteile

Parkettböden gelten als Klassiker unter den Bodenbelägen. Bereits vor mehreren Hundert Jahren begann man Parkettböden einzusetzen. Dank fachgerechter Pflege sind diese in vielen Burgen und Schlössern auch heute noch zu bestaunen. Was einst nur den Besserverdienenden vorbehalten war, ist heute durch eine innovative Produktionsweise auch für den Bruttonormalverdiener erschwinglich. Für die Herstellung des hochwertigen Bodenbelags wird in Europa meist traditionell auf Eiche und Buche zurückgegriffen. Die Haptik eines puren Holzbodens und insbesondere der Geruch von echtem Holz machen Ihn zu einem Boden zum Verlieben.

Die optischen Vorzüge eines Parkettbodens

Parkettfußböden bestechen durch ihre natürliche Schönheit sowie Zeitlosigkeit und bieten unterschiedliche Verlegemöglichkeiten mit verschiedenen Wirkungen. Zu den drei beliebtesten Verlegearten zählen der Englische Verband, das Fischgrätmuster und der Parallelverband. Im Englischen Verband werden die Stäbe parallel zueinander, um einen halben Stab versetzt, angeordnet. Dies sorgt für ein harmonisches Endergebnis und lässt Ihren Raum geordnet wirken. Das Fischgrätmuster ist insbesondere in Berliner Altbauwohnungen, die um 1900 entstanden sind, ein häufig vorzufindendes Verlegemuster. Hierbei werden die Holzstücke V-förmig im rechten Winkel zueinander verlegt. Ein Zickzackmuster entsteht. Bei dem Fischgrätmuster handelt es sich um eine besonders mondäne Verlegeart, die außerordentlich gut in Räumen mit einer großen Bodenfläche zur Geltung kommt. Eine weitere sehr beliebte Art der Parkettverlegung stellt der Parallelverband dar. In ihm werden die Parkettstäbe in gleicher Höhe verlegt, ohne dabei unterbrochen zu werden. Er verleiht dem Raum ein geordnetes und geometrisches Finish.

Zusammensetzung des Parkettbodens

Parkettfußböden bestehen aus einer Zusammensetzung unterschiedlicher Holzschichten. Diese machen die Böden besonders stabil und robust. Das Herz eines jeden Parkettbodens bildet die Deckholzschicht, die mit einer Öl- oder Lackschicht veredelt wird. Sie stellt die am Ende sichtbare Schicht des Parkettfußbodens dar. Ihre Auflagenstärke beträgt 2,5 bis 4,0 mm. Unter der Deckholzschicht befinden sich zusammengefügte Massivholzstäbchen. Diese bestehen meist aus Pappel oder Fichte und haben eine Dicke von 8,0 bis 9,0 mm. Ihre Funktion ist es für die nötige Stabilität zu sorgen. Durch ihre Anordnung quer zur Deckholzschicht verteilen sie die Spannkräfte des Parkettbodens optimal und stabilisieren diesen. Die unterste Schicht bildet das Rückzugsfurnier. Auch dieses besteht meist aus Pappel oder Fichte und verfügt über eine Dicke von 2,5 bis 3,0 mm. Sie sorgt für eine anhaltende Formstabilität. Die verschiedenen Schichten des Parkettbodens verhindern das natürliche Arbeiten des Holzes um bis zu 70%. Das natürliche Arbeiten des Holzes äußert sich in Feuchtigkeitsschwankungen und Unebenheiten und wird durch die unterschiedlichen Schichten auf ein Minimum reduziert. 

Pflege des Parkettbodens

Unter Einhaltung der Reinigungs- und Pflegeempfehlungen werden Sie selbst bei stark strapazierten Flächen lange Freude an Ihrem Parkettfußboden haben. Eine schonende Pflege ist hierbei die Grundvoraussetzung. Verzichten Sie auf aggressive oder löse- und glycerinhaltige Reinigungsmittel. Diese können den Parkettboden bei zu intensiver Nutzung angreifen und eine Nachbehandlung des Bodens unmöglich machen. Greifen Sie nur auf speziell für Parkettfußböden geeignete Pflegemittel zurück. Sie sind auf die Eigenschaften eines Holzbodens abgestimmt und schädigen diesen nicht. Verfügt Ihr neuer Parkettfußboden über eine geölte Oberfläche, empfiehlt es sich diese nach der Verlegung und Entfernung des Schmutzes mit einem sanften Parkettöl nachzubehandeln. Bei der gewöhnlichen Reinigung des Fußbodens empfehlen wir die Verwendung einer spezielle Bodenseife für Parkettfußböden. Diese hat eine rückfettende Wirkung und bildet einen schützenden Film auf der Parkettoberfläche. Achten Sie während des Wischens darauf, den Boden lediglich nebelnass zu reinigen. Wringen Sie dazu den Lappen bzw. Wischmopp über dem Wassereimer so aus, dass keine größeren Wassertropfen mehr austreten. Beim staubsaugen empfiehlt es sich, die Bürste am Kopf des Saugers herauszudrehen, um Kratzer zu vermeiden. 

Eine Fußmatte oder ein Schmutzfang im Eingangsbereich sorgt dafür, dass Schmutz oder Nässe an Schuhen nicht durch das gesamte Haus verteilt werden. Filzgleiter unter Stühlen verhindern Kratzer, die durch das Rutschen der Stühle über dem Fußboden entstehen können. Unter Bürostühlen empfiehlt sich eine Schutzmatte. 

Parkettböden reagieren als natürliches Produkt auf klimatische Gegebenheiten. Die optimale Raumluftfeuchtigkeit für Parkettböden liegt zwischen 50 und 60% und die Raumtemperatur zwischen 20 und 22 Grad. Bei hoher Luftfeuchtigkeit im Sommer empfiehlt sich regelmäßiges Lüften. Um im Winter bei trockener Heizungsluft für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu sorgen, ist der Einsatz von Wasserbehältern an Heizungskörpern oder von Luftbefeuchtungsgeräten ratsam. Beachten Sie bei dem Kauf, dass sich bei Holz wie bei jedem anderen Naturprodukt durch direkte Sonneneinstrahlung Ausbleichungen und Farbveränderungen ergeben können. Diese sind häufig sogar erwünscht und verstärken den unvergleichlichen Holzlook.

Für wen eignen sich Parkettböden?

Parkettfußböden sind echte Liebhaberstücke. Ihr atmendes und pures Holz lassen Ihr Zuhause besonders natürlich wirken und gelten als zeitlose Klassiker, die zu fast allen Wohnstilen passen. Sie sind weitestgehend schadstofffrei und sogar besonders nachhaltig, da sie zu 100% aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bestehen. Wem die Zukunft unseres Planeten am Herzen liegt, ist mit einem Parkettfußboden besonders gut beraten. Je nachdem für welche Art von Parkett Sie sich entscheiden, ist sogar eine mehrfache Renovierung des Bodens durch abschleifen und versiegeln möglich. Sie erhalten somit nicht bloß einen besonders nachhaltigen Fußboden, sondern zugleich einen besonders langlebigen Fußboden. Und nicht nur das. Parkettfußboden verbessert zudem die Luftqualität und ist dadurch besonders für Asthmatiker und Allergiker geeignet. Das Atmen des Parkettfußbodens hat zur Folge, dass dieser die Luftfeuchtigkeit aufnimmt und wieder auslässt. Dabei werden bis zu einem gewissen Maß Schadstoffe aus der Luft gefiltert und dadurch die Luft rein gehalten.

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